Blog des Star Trek Online Rollenspiels Starfleet Online
11 Aug
Freitag, 10 Uhr, SD 90501.2386, der Wecker klingelt, der Rear Admiral steht auf, die Türklingel klingelt, der Schock, die Schwiegermutter. Nach einer Tasse Kaffee, etwas Beschäftigung mit Grafikprogrammen und einer Hühnersuppe konnte der Admiral aber aufatmen. Die Schwiegermutter und sämtlicher anderer Besuch ließ ihn mitsamt einer Flasche Blutwein allein. Dummerweise mußte die aber noch bis zum nächsten Tag zu bleiben, doof.
Etwas vor fünfzehnhundert machte sich der Admiral auf die Socken, um den Rest der Abgesandten der Sternenflotte abzuholen. Kurz vor der Zielgeraden fiel ihm ein, daß ein Handy von Nutzen sein könnte, falls wer zu spät kommt.
Etwas nach fünfzehnhundert machte sich der Admiral erneut auf die Socken, um den Rest der Abgesandten der Sternenflotte abzuholen. Die warteten natürlich schon semi-vollständig vor dem Bahnhof. Naja, paßt schon, der neue SRI-Stellvertreter war ja noch nicht da. Der ließ auch noch eine Weile auf sich warten. Somit zog man schon gen Hostel, um das Zimmer zu beziehen. Bald darauf war die Meute auch komplett und man konnte Richtung Asiaten aufbrechen.
Nach einigen kurzen navigatorischen Schwierigkeiten erreichte man den Asiaten. Wenn man den Navigator ablenkt, verpaßt man halt schonmal die Abzweigung. Man schlug sich die Bäuche voll und trabte gen Billiardhalle. Unterwegs stellte man fest, daß sich das Restaurant Pavillon vielleicht besser für das Treffen geeignet hätte, aber nun gut. Nach einem kleinen Umweg über den Markt und ein paar Banken, kam man an der Billiardhalle an und der Admiral stellte zufrieden fest, daß sie seit seinem letzten Besuch vor einigen Jahren nicht geschlossen wurde. Es wurde dann etwas gespielt und über neue SRI-Projekte nachgedacht. Der Heimweg führte über einen geschlossenen Döner-Laden und einen MacDonalds zurück zum Hostel, während sich der Admiral kurz vorher in seine Privatgemächer zurückzog.
Am nächsten Tag drängelte das Fußvolk schon sehr früh zum Essen, weshalb der Admiral eine Einkaufsorder gab, da er selbst nur Brötchen mitbringen würde. Bei seiner Ankunft stellte er fest, daß er das nächste mal genauere Angaben machen sollte, da die Restcrew scheinbar mit der Funktionsweise einer Frühstücksvorbereitung überfordert ist. Aber dank gekonnter Improvisation gab es dann doch sogar Kaffee. Vorher gabs aber noch den Befehl: “Stillgestanden ! Phyro, ziehen sie sich mal was an, damit ich sie befördern kann.” Die Beförderungs-SMS hatte der RAdm. noch über Nacht vom Persochef erhalten.
Dann ging es erst einmal Einkaufen für den weiteren Tag. Dies ging alles recht reibungslos, doch konnte das Grillen aus technischen Gründen erst um 19 Uhr losgehen. Die Meute zog also samt Grill und Bierkasten gen Grillplatz, der einige Minuten zu Fuß weg war. Dort angekommen wurde erst einmal der Blutwein geöffnet, der neben zufriedenen Gesichtern auch Hustenanfälle produzierte, sogar bei Klingonen. Ein Admiral macht keine halben Sachen. Man grillte dann das Grillgut und erzählte viele Dinge, bevor man sich am späten Abend auf den Heimweg machte. Unterwegs wurde noch etwas Wegzehrung bei “Don’t worry, be curry” besorgt und ein RAdm., ein Cpt. und ein LtCmdr. führten singend den Trupp an, während ein weitere Captain hinterhergeschleift werden mußte.
Am nächsten Tage wollte man dann frühstücken, allerdings wollte dann die Mehrheit doch lieber zum Eis essen, weshalb man umdisponierte. Nachdem noch der Flotten-Nachwuchs inspiziert wurde, wurden die einzelnen Anwesenden gekonnt in ihren Rückreiseutensilien verteilt und der Admiral atmete auf…
10 Aug
Der Wecker klingelt. Ein völlig verpennter Commodore kugelt sich aus dem Bett. Kriechend wird sich in Richtung Küche fortbewegt, wo die vorrausschauende Ehefrau des Commodore schon Kaffee aufgesetzt hat. Nach ein paar Schlucken geht es schon besser. Schnell durchs Bad gerannt und in die Klamotten gefallen und los geht es.
Frau Jong, die nach Bonn zu einem Seminar über muslemische Kultur möchte, sitzt neben dem Commodore, der seiner vorbildlich bestandenen CONN-Prüfung alle Ehre macht. Karten werden nicht gebraucht, es befindet sich alles im Gehirn des Piloten. Die Fahrt verläuft ruhig bis zum Ruhrgebiet. Dort landet man im unvermeidlichen Stau, was den ganzen Zeitplan durcheinanderzubringen droht. Zum Glück gabs unterwegs was zu essen. Nach einer Weile sinnlosem Rumgestehe geht’s dann weiter. Der Orientierungssinn des Piloten macht keine Probleme. Man weiß sogar schon vorher, daß man falsch ist, wenn man links abbiegt. Nach dem Abbiegen stellt sich das als richtig heraus. Bleibt nur die Frage nach dem Sinn dieser Aktion…
Pünktlich zwei Minuten vor Abfahrt steht man dann doch auf dem Bahnsteig nach Bonn. Gleich nach der Abfahrt des Zuges ruft der Commodore einen gewissen Fleet Captain an, der eigentlich in 5 Minuten kommen sollte, aber dann doch schon mit dem Rest im Hotel wartet. Also auf ins Relaxa-Hotel.
Der Name und die vier Sterne versprechen viel und halten so gut wie gar nichts. Dekadenterweise stellt sich der Commodore ins Hotel-Parkhazs, was dazu führt, daß er später nicht fahren muß und trinken kann. Doch erstmal muß er sich um seine Schäfchen kümmern. Schnell werden ein paar Höflichkeiten ausgetauscht und dann das Zimmer bezogen. Bis auf einen Fahrstuhl mit billigem Messinglook, einer Rezeption, deren Design an ehemalige Russenkasernen der DDR erinnert und überteuerten Preisen für Speis und Trank ist dieses 4-Sterne-Hotel auf dem luxoriösen Standard einer Provinz-Persion in Polen.
Nach einer Runde warten auf Sinclair und Marnid geht es los in Richtung Futter. Der Chinese hat ein schönes Buffet mit vielen Leckereien, wo die Offiziere erstmal eine Schneise schlagen, die aber schnell wieder gefüllt wurde. Hierbei wurden verschiedentliche Themen wie Freßfenster und Obertongesang erörtert. Zur Krönung würden zwei Offiziere live befördert. Allerdings muß man dazu sagen, daß es dem Personalchef dafür deutlich an Dramatik fehlt und die Academy ihn in dieser Richtung schulen sollte oder es einfach Personen machen, die das können.
Nachdem alle voll waren, brachten wir die Autos zum Hotel und ab ging es in eine Bar. Nach ein paar Gesprächen mit dem Werftmeister und einigen weiteren SRI-Angestellten zog sich die vorhandenen 2/3 des Flottenkommandos zur Beratung zurück. Während sich der neugierige Teil der Flotte an der Scheibe drängelte, genoß das FK diese Aufmerksamkeit. Besonders, da die Themen wie Jongs ehemaliger Arbeitsplatz, Sallys Campingausflüge in der Jugend und schlechte Cocktails sicherlich das allgemeine Interesse hätten. Etwas später gesellte sich Stryker noch dazu, bevor man sich wieder dem Rest der Flotte anschloß.
Nachdem wir rausgekehrt wurden, zog ein Teil der Anwesenden weiter gen nächster Kneipe. Hier machte es der Commodore dem Admiral nach und bestelle einen Caipirinha, eine verhängnisvolle Wahl. Nach einem Plausch mit der Kellnerin ging es zurück ins Hotel und ins Bett.
Kurz vor dem Weckerklingeln stand der Commodore auf und ließ sich erst einmal den Caipi wieder durch den Kopf gehen. Da muß wohl etwas drin gewesen sein. Nachdem Ocean sich gewaschen hatte, ging das nochmal los und etwas später erreichte ein kreidebleicher Commodore das Foyer. Ein paar Bemitleidigungen später zog der Mob gen Frühstück. Der Commodore haute ordentlich rein, in der Hoffnung, daß es drin blieb und es ihm besser ging. Beides stellte sich als richtig heraus und nach einem Dankeschön des Werftmeisters an seine Leute ging es zum Bahnhof.
Der Rest ist schnell erzählt. Mrs. Jong wurde abgeholt, Mrs. Marnid abgeliefert, dann trennten sich die Wege. Es ging wieder zurück nach Hause, wo gegen Abend alle ankamen.