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Das tapfere kleine Schiff – Teil 1

Der 1.6.2295 wird für Commander Xingh Thar ein großer Tag bleiben. An diesem Tag übernahm er sein erstes Kommando. Er hatte eine steile Karriere gemacht und war erst zwei Monate zuvor zum Commander befördert worden. Dabei hatte er eine solche Karriere gar nicht vor. Er war als Professor für kosmologische Physik an der Akademie der Sternenflotte sehr zufrieden. Doch bald erkannten seine Vorgesetzten sein Talent für Kommandoaufgaben und so wurde er als kommandierender Offizier für ein Kadettenschulschiff vorgeschlagen, um seine Kommandantenausbildung fertigzustellen. Die Akademie bekam gerade drei neue Wissenschaftsschiffe der vierten Serie von Schiffen der Oberth-Klasse. Eins davon war auf physikalische Forschung spezialisiert, die USS Hilbert. Diese sollte nun von Commander Thar befehligt werden. Dies tat er zwei Jahre lang, bis er auf eigenen Wunsch mit Kommandopatent zurück an seinen Schreibtisch versetzt wurde. Das Schiff wurde danach von LtCmdr. Turock Bingarsk übernommen, der ein Jahr später sein Kommandopatent bekam, aber zunächst als erster Offizier der USS Tempest diente, bevor er dieses Constitution-Klasse-Schiff übernahm.

Die Ausbildung von Commander Melohn O’Har ging nicht so reibungslos vonstatten. Bei der Untersuchung eines Asteroidenfeldes wurde durch ein defektes Steuerpult ein Impulsstoß initiiert, durch den das Schiff mit einem Asteroiden zusammenstieß. Zum Glück gab es keine Toten, aber einige Besatzungsmitglieder, inklusive des Captains, wurden schwer verletzt. Nachdem das Schiff wieder aus der Werft kam, wurde es vom ersten Offizier Lieutenant Commander Ramira Hernaz kommandiert, bis Commander O’Har wieder seinen Dienst aufnehmen konnte. LtCmdr. Hernaz, die schon seit der Indienststellung als erster Offizier diente, bekam daraufhin das Kommandopatent und wurde Commander von Starbase 326. Die förmliche Anklage gegen O’Har wegen des Unfalls wurde fallengelassen, da dieser einem technischer Defekt geschuldet wurde, der in der ganzen Serie der Oberth-Schiffe vorhanden war, aber bisher nicht entdeckt wurde. Die Konsolen wurden daraufhin ausgetauscht.

Die Ausbildung des Commanders wurde dadurch verzögert und er bekam das Patent erst nach drei Jahren. Bevor er jedoch ein anderes Schiff übernehmen konnte, wurde er bei einem Shuttleunfall so schwer verletzt, daß er dienstuntauglich wurde. Später berief ihn dann Adm. Kerrar als Berater in seinen Stab. Derweil wurde das Schiff von LtCmdr. John Hergerit übernommen, der mit seinem Kommandopatent als Kommandant auf ein Schwesternschiff der Hilbert wechselte, die USS Emmy Noether. Hierbei ist es interessant, daß David Hilbert ein Förderer von Emmy Noetherwar, die mit massiver Vorurteilen gegen Frauen in der Wissenschaft zu kämpfen hatte.

Von nun an wurde die USS Hilbert von der Academy in anderer Weise eingesetzt. Die immer älter werdende Flotte der Akademie machte es nötig, daß das Schiff nun auch Langsteckenmissionen fliegen mußte, um die Weiterbildung von Offizieren gewährleisten zu können. So wurde die Regelung eingeführt, daß ein Kommandant nach dem Bestehen der Kommandoprüfung und des Erhalts des Patents noch eine entsprechende Mission zu fliegen hatte. Danach würde das Schiff vom ersten Offizier übernommen, damit er seinerseits die Kommandoprüfung absolvieren kann. Zuerst bekam die gerade zum Commanderbeförderte Tholoni Tholan das Kommando, die damals als Nachfolger von Ramira Hernaz auf das Schiff kam. Sie bekam den Auftrag, den Egranus-Cluster zu kartographieren. Nach der Rückkehr wurde dann das Kommando an Cmdr. Herk Shurgh weitergegeben, der Untersuchungen entlang der tholianischen Grenze durchführte. LtCmdr. Skreek Kresh war als nächste an der Reihe. Sie untersuchte einen Teil der Xigonar-Ausdehnung. Diese Mission wurde dann unter ihrem ersten Offizier als Kommandanten, Cmdr. Sermon Raal, fortgesetzt.

Unter dem nächsten Kommandanten Cmdr. Pete Zimmerson-Smith wurde dann keine Forschungsmission mehr durchgeführt. Ursprünglich war eine solche geplant, aber sie scheiterte aufgrund von ständigen technischen Problemen. Erst durch eine grundlegende Überholung der Antriebeswurde das Schiff wieder einsatzbereit. Allerdings hatte Cpt. Zimmerson-Smith dort schon das Kommando der USS Renown, einer Excelsior-Klasse. Somit wurde das Schiff wiederum vom ersten Offizier LtCmdr. Relikar Tran übernommen, dem aber das Patent kurz nach Erhalt wegen einer Verurteilung wegen vorsätzlicher Körperverletzung wieder entzogen wurde. Seine Nachfolge trat diemal aber nicht der erste Offizier, sondern LtCmdr. Herrmann Schultz an, da LtCmdr. Himor Torill noch nicht als bereit für das Kommando galt. Allerdings bekam jetzt Cmdr. Torill ein Jahr später das Kommando, nachdem Cmdr. Schultz kurz vor der geplanten Langstreckenmission schwer erkrankte. Torill machte sein Patent und kartographierte danach eine Reihe von Emissionsnebeln in der Nähe des cardassianischen Raums.

Nach der Rückkehr übernahm LtCmdr. K’engh O’hl das Kommando. Allerdings währte das nur wenige Monate. Während eines Routinefluges wurde das Schiff von einer Subraumanomalie getroffen, die das ganze untere Modul irreparabel beschädigte. Es gelang, das Schiff aus eigener Kraft zurück zu Starbase 26 zu bringen, allerdings mußten O’hl, sein erster Offizier Lt. Sarm Mekang und ihre Crew auf andere Schiffe versetzt werden, um ihre Ausbildung zu beenden. Da die wissenschaftliche Ausrüstung des Schiffes komplett zerstört war und die Academy gerade zwei neue Forschungsschiffe bekommen hatte, wurde entschieden, daß das Flottenkommando ab nun die Kontrolle über das Schiff übernehmen sollte. Aber vorerst mußte das Schiff wieder instand gesetzt werden.

Online Rollenspiele im Kreuzfeuer

Jetzt einmal ein Post in eigener Sache. Es wurde schon viel über Internetsperren geschrieben, es wurde viel über Killerspiele geschrieben. Es wird diskutiert, wie sinnvoll solche Sperren sind und wie groß der Einfluß von Egoshootern auf Jugendliche ist. Doch über eins wird selten geschrieben: Gleichmacherei. Da wird diskutiert, ob man die neuen Sperren gleich noch ausweiten kann. Prompt kommt so ein Schlaumeier auf die Idee, daß man doch gleich alle Online Rollenspiele sperren könnte. So albern es klingt, das hab ich gelesen. Die Ergüsse die aus dem bayerischen Innenministerium kommen, will ich gar nicht erst wiedergeben. Wenn ich hier so etwas schreiben würde, bekäme ich wohl ziemlich schnell Unterlassungsklagen an den Hals.

Wogegen sind also die Zensur-Politiker ? Scheinbar gegen das Böse, so hört man. Aber Rollenspiele ? Sicher, es gibt Spiele wie WoW, die fast süchtig machen können. Es gibt sicherlich auch Spiele, wo man das Blut spritzen sieht. Aber es scheint ja mittlerweile in politischen Kreisen chic, nur noch schwarz-weiß zu argumentieren. Also sind alle Internetbenutzer Raubkopierer, alle Autofahrer sind Raser und alle Rollenspieler sind Amokläufer. So ein gequirrlter Quark.

Man muß ja sagen, daß Star Trek Rollenspiele wie unseres die Inkarnation des Satans sind. Menschen, die Fan von einer Serie sind, die eine ideale Gesellschaft ohne Not und Krieg, ohne Geld und Hunger zeigt, die können ja nur schlecht sein. Wahrscheinlich hat da jemand Angst, daß wir auf die Idee kommen würden, so etwas im wirklichen Leben auch haben zu wollen. Das geht nun wirklich nicht, da würde man es sich ja mit fast jeder Lobby verscherzen, mit Ausnahme der Öko-Lobby wahrscheinlich.

Ich kenne dieses und andere Spiele in der Machart der SFO. Dort ist man eine Gemeinschaft, die sich hilft. Ich kenne Leute, die sich über das Spiel kennengelernt haben und jetzt verheiratet sind. Ich kenne Personen, die einen Mitspieler zu Hause aufgenommen haben, weil es am Studienort keine freien Wohnheimplätze gab. Mit vielen ehemaligen Spielern, die keine Zeit mehr haben, stehe ich immer noch in Kontakt. Einigen Spielern habe ich bei den Mathehausaufgaben geholfen, andere waren für mich da, wenn es mir schlecht ging. Jeder wird sofort in die Gruppe aufgenommen und fühlt sich nach kurzer Zeit als Teil eines Ganzen, immer ist es schade, wenn jemand geht. Wenn ich dann höre, daß jemand aus wahlstrategischen Gründen, ohne sich irgendwie mit der Materie beschäftigt zu haben, mit Dreck wirft, dann, genau dann will ich wirklich mal Amoklaufen. Da werden Gelder für soziale Projekte radikal weggestrichen und dann wird auch noch das neue und völlig harmlose Hobby verteufelt ? Ganz großes Kino !

Ich hoffe, daß das wieder mal nur heiße Luft war. Wissen kann man das allerdings nie. Aber manchmal kann man noch Hoffnung haben.

Charly Award für die SFO

frollenspiel

Im März 2009 wurde uns der Charly Award des Rollenspieles Stargate Universe verliehen. Damit ehren sie uns als bestes fremdes Rollenspiel des Jahres. Das Flottenkommando bedankt sich im Namen der Spielerschaft für diese Ehre.

Klingonischer Blutwein

Ein von uns schon gestetetes Rezept für klingonischen Blutwein. Wir hatten am nächsten Tag alle einen dicken Kopf.

125 ml Kirschsaft
275 ml Erdbeersaft
100 ml Grenadine
500 ml Primasprit 70%
3 Messerspitzen Da’Bomb Ground Zero

Viel Spaß und Prost !

Es beginnt !

So, da wäre er also, der Starfleet Online Blog. Dieser Blog ist kein Teil des Rollenspieles, er ist vielmehr eine Mischung aus Pressestelle der SFO, Kuriositätensammlung, Werbeplattform und allgemein Laberecke der Spieler hinter den SFO-Charakteren. Wer möchte, kann gern kommentieren und so interaktiv teilnehmen. Es ist auch möglich Gästeartikel zu schreiben, wenn jemand ein für uns interessantes Thema hat. Meldet euch einfach. Ansonsten viel Spaß hier und in unserem Star Trek Rollenspiel.