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11 Aug
Die Nachwirkungen der Machtübernahme der extremistischen Gruppe um Crice waren noch immer überall in der Föderation zu spüren. Nachdem es nicht nur zu kleineren Vorfällen an entfernten Außenposten gekommen war, sondern sogar ein Kampfschiff der Akira Klasse fast unter die Kontrolle von ehemaligen Sternenflottenoffizieren geriet, wurde eine Eilantrag im Föderationsrat eingebracht und ratifiziert. Eilantrag 59/90126/2385 besagt, dass alle Befehle von und an Offiziere der Sternenflotte durch den Rat der Föderation oder durch ihn bestimmte Personen bestätigt werden müssen. Zusatz 43 zu diesem Eilantrag listet alle Führungsoffiziere der Sternenflotte, die nicht in Verdacht stehen zu der Crice Gruppe zu gehören, als vom Rat der Sternenflotte bestimmte Personen zur Bestätigung von Befehlen auf. RAdm Bryce konnte nachgewiesen werden, dass er zu den Verrätern um die ehemalige Ministerin Crice gehörte. Er nahm sich das Leben, ehe er seiner Strafe zugeführt werden konnte.
Durch die angeschlagene Lage der Föderation und der Sternenflotte nahm die Anzahl krimineller Aktivitäten und innerplanetarischer Konflikte weiter zu. Während sich der Föderationsrat selbst durch die Abwesenheit der meisten exekutiven Posten als Handlungsunfähig erwies, standen viele der verbliebenen Führungsoffiziere bereit um diese Aufgaben zu übernehmen. Vor allem in den Randbereichen der Föderation, wie dem bajoranischen Sektor, dem cardassianischen Besatzungsgebiet oder den Gebieten in der Nähe der romulanischen neutralen Zone, taten die Offiziere der Sternenflotte ihren Dienst.
Der Rat der Föderation und die Mitgliedsplaneten bereitete sich auf die anstehenden Wahlen vor. Das Interesse an Wahlen war seit dem Beginn der Vereinten Föderation der Planeten nicht mehr so hoch, wie es jetzt ist. Die Zuschauerzahlen der über Subraum übertragenen Wahldebatten werden auf Rekordhöhen geschätzt. Umfragen auf den Kernplaneten der Föderation haben ergeben, dass etwa 96% der Erwachsenen sich über die Kandidaten informiert haben, oder planen es zu tun. Auf einigen Planeten an der Grenze der Föderation, vor allem im Grenzgebiet zum cardassianischen Besatzungsgebiet und dem klingonischen Reich sind diese Anteile sogar noch höher.
Der Wissenschaftsrat der Föderation hat eine erneute Stellungnahme zu der negativen Auswirkung von Warpantrieben auf Subraum herausgegeben und fordert den Föderationsrat auf ein Gesetz zu erlassen, dass nicht nur die Benutzung von veralteter und damit schädlicher Warp-Technologie innerhalb des Raumes der Föderation verbietet, sondern auch alle Schiffe mit einem solchen Antrieb festzusetzen und die dortigen Antriebssysteme “unschädlich” zu machen. Experten aus San Fransisco gehen nicht davon aus, dass der Föderationsrat vor den kommenden Neuwahlen handeln wird.
Ein Schiff der Larankhunt griff mehrere Föderationsschiffe und ein neutrales Flüchtlingsschiff im Orbit des Planeten Quirix an. Dabei wurde die USS Orinoko, ein Schiff der Prometheus-Klasse, von den überlegen Waffen der Agressoren zerstört. Aus bisher unbekannten Gründen hat das Schiff seitdem keine weiteren Schiffe der Föderation angegriffen und sich zu einem unbekannten Ort zurückgezogen. Die Larankhunt scheinen Planeten zu überfallen, auszubeuten und zu zerstören. Danach töten sie alle dort lebenden Personen, so, wie es auch vor 200 Jahren den Brigtaria erging.
Der Frieden mit den Cardassianern war kurzzeitig in Gefahr, als ein cardassianischer Terrorist die USS Dannor geentert und von der Föderation die Räumung von zehn cardassianischen Sektoren verlangte. Vor Umsetzung der Forderungen, zu denen die Föderation keineswegs und zu keiner Zeit bereit war, konnte die USS Dannor wurde im anschließenden Gefecht zerstört, wobei es jedoch nur sehr wenige Opfer zu verzeichnen gab, da ein Großteil der Crew vor der Zerstörung evakuiert werden konnte. Derzeitige Ermittlungsergebnisse, die mit Hilfe der cardassianischen Regierung getätigt werden konnten, weisen auf eine Beteiligung romulanischer Terrors hin.
Während eines diplomatischen Einsatzes des Föderationsschiffes USS Invincible auf Travia, wurden die Führungsoffiziere des Schiffes von den Ureinwohnern des Planeten, den Growath, und später den Napotalianern, Nachfahren von italienischen Kolonisten gefangen genommen. Beide Völker erheben vollen Anspruch auf den Planeten und verlangen die Ausweisung des jeweils anderen Volkes von Travia. Die Geiselnahme, die glücklicherweise ohne Opfer beendet werden konnte, war der Grund, warum die Föderation den diplomatischen Auftrag an die Romulaner abgab. Ein Verhandlungsergebnis ist noch nicht in Sicht.
Die Verhandlungen auf Qo’noS zwischen den beiden verfeindeten klingonischen Parteien sind ins Stocken geraten. Bisher konnte sich nicht auf eine Grenze der beiden zukünftigen klingonischen Reiche geeinigt werden. Dass es doch nicht zu einer Spaltung der Klingonen in zwei Reiche kommt, wird mittlerweile ausgeschlossen.
Untersuchungen zu den Übergriffen des Orion Syndikats sind bisher im Sande verlaufen.
DIe Suche nach der seit langem vermissten USS Daedalus wurde eingestellt. Alle an Bord befindlichen Crewmitglieder und Zivilisten wurden für Tot erklärt, das Schiff als verschollen eingestuft.
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