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Schiffsakte USS Sethos NCC – 33321

USS Sethos NCC – 33321

Unveränderliche Spezifikationen:

Klasse: Excelsior-Class Refit
Typ:  Schwerer Kreuzer
Stapellauf:  2321
Abmessung:
-Länge:  467,60 m
-Breite:  184 m
-Höhe:  78 m
Decks:  28
Masse: 2.39.450 Metrische Tonnen
Lebensdauer: 120 Jahre
Inspektion: 2 Jahre
Generalüberholung: 7 Jahre

Veränderliche Spezifikationen

Besatzung:
-Offiziere: 120 Offiziere
-Besatzung: 350 Personen
-Evakuierungsrate: 2500 Personen
Bewaffnung:
-Phaser: 14 x Typ IX; max. Output von 49.000 Terawatt
-Torpedorampen:  Quantentorpedostarter: 4 x mit 50 Photonen-, 60 Quaten-, 15 Trikobalttopedo
- 5 Pulsphaser
Energiedämpfungswaffe analog der Breen
Defensivsysteme:
Schildsystem: Regenerative Abschirmung System Typ VIII mit 4.000.000 Terajoules
Hülle:  Duranium / Tritanium Doppelhülle / Ablative Panzerung Typ I 15cm
Tarnung: holographische Tarnung Typ 1 Beta
Antriebsarten
Impuls: Standard-Fusionsreaktor
Warp:  Doppel-M/A Warpantrieb Typ III
Geschwindigkeiten
- Konstante Reisegeschwindigkeit: 6,5 Warp
- Maximale Reisegeschwindigkeit: 8,4 Warp
- Maximum Warp: 9,285 Warp für 12 Stunden
Hangar
Runabouts:
- 2 x Danube (1x mit Shuttletarnung Typ 1 Beta)
Shuttles:
- 4 x Type 6
- 4 x Type 9
- 2 x Kobra Abfangjäger Alpha (Prototypen mit Tarnung)
Sonstig:
- 6 x Workbees
Es sind  18  Stellplätze von  20  Stellplätzen belegt.
Sonstige Informationen:
Wurde Nachgerüstet zum Lakota Type
Verbessertes SIF/TDF, welche kurzzeitig sehr hohe Warpfaktoren ermöglichen
Verbesserte LRS
Deckplan
Deck 1: Brücke, Bereitschaftsraum, Besprechungsraum
Deck 2: Transporterräume 1-2, Quartier dey Captains & XO, Impulstriebwerke, Casino, Phasersysteme
Deck 3: Quartiere der Senioroffiziere, wissenschaftliche Labors, Phaserkontrolle, Fusionsreaktoren
Deck 4: Gästequartiere, VIP-Quartiere, Hauptdeuteriumtanks oben, Krankenstation
Deck 5: Offiziersquartiere, wissenschaftliche Labors, Hauptdeuteriumtanks mitte
Deck 6: Quartiere, wissenschaftliche Labors, Hauptdeuteriumtanks unten, Hautpcomputerkern oben
Deck 7: Crewquartiere,, wissenschaftliche Labors, Navigationsdeflektor, Hautpcomputerkern mitte, Lebenserhaltungssysteme,
Deck 8: Phaserbänke, Lagerräume, Hautpcomputerkern unten, Sprengbolzen zur Abtrennung der Untertasse, Deuteriumtanksystem
Deck 9: Quartiere, wissenschaftliche Labors, untere Sensorenkontrolle, vordere Torpedostarter
Deck 10:Lagerräume, untere Sensorenphalanx, Sicherheitsbüro, Arrestzellen, Waffenkammer, Torpedolager
Deck 11: Hangardeck oben, Flugkontrolle, Hangartore, Haupt-EPS-Verteiler oben, Dämpfungskontrolle
Deck 12: Hangardeck unten, Flugkontrolle, Hangartore, Haupt-EPS-Verteiler unten, Shuttle Instandhaltung, Wartungsanlagen
Deck 13: Hauptmaschinenraum oben, Hauptplasmaleitung, Ersatzteillager, Traktoremitter
Deck 14: Hauptmaschinenraum unten, hintere Torpedowerfer, hintere Sensorphalanx, Frachträume, Lagerräume
Deck 15: Sekundärcomputerkern oben, Antimaterie-Aufbewahrung, Frachträume
Deck 16: Sekundärcomputerkern mitte, Antimaterie-Aufbewahrung, Frachträume
Deck 17: Sekundärcomputerkern unten, Antimaterie-Aufbewahrung, Fusionsreaktoren
Deck 18: Xenobiologie-Labore, Deflektorkontrolle oben, Hauptdeflektor
Deck 19: wissenschaftliche Labors, Deflektorausrichtung oben, Hauptdeflektor
Deck 20: Stellare Kartographie, Deflektoranordnung, Hauptdeflektor
Deck 21: wissenschaftliche Labors, Deflektorausrichtung unten, Hauptdeflektor
Deck 22: wissenschaftliche Labors, Deflektorkontrolle unten, Hauptdeflektor
Deck 23: Quarantänedeck, medizinische Überwachungseinrichtungen
Deck 24: Umweltsysteme, Wasseraufbereitung, Recyclingsysteme
Deck 25: Frachttore oben, Frachträume, Workbeebuchten
Deck 26: Frachttore mitte, Frachträume, Frachtransporter
Deck 27: Frachttore unten, Frachträume, Wartungsanlagen
Deck 28: Traktorstrahlemitter, untere Phaserphalanx

Schiffsakte USS Invincible NCC – 79657

USS Invincible NCC – 79657

Unveränderliche Spezifikationen:

Klasse: Akira
Typ:  Schwerer Kreuze, Shuttleträger
Stapellauf: 071029.2380
Abmessung:
-Länge:  464 m
-Breite:  317 m
-Höhe:  87 m
Decks:  21
Masse: 3.055.000  Metrische Tonnen
Lebensdauer: 80 Jahre
Inspektion: 1 Jahre
Generalüberholung: 3 Jahre

Veränderliche Spezifikationen

Besatzung:
-Offiziere: 500 Offiziere
-Besatzung: 100 Personen
-Evakuierungsrate: 4.500 Personen

Bewaffnung:
-Phaser: 3x Typ XII; max. Output von 21.000 Terawatt
-Torpedorampen: 10 x Typ III mit 550 Quantentorpedos

Defensivsysteme:

Schildsystem: Standardschildsystem Typ VII mit 3.376.500 Terajoules

Metaphasenschilde: 2.701.200 Terajoules

Hülle:  Standarddoppellhülle aus Duranium/ Tritanium
Hochdichte Armierungen von 5,4cm

Antriebsarten
Impuls: Standard-Fusionsreaktor
Warp:  M/A Warpantrieb Typ III

Geschwindigkeiten
- Konstante Reisegeschwindigkeit: 6 Warp
- Maximale Reisegeschwindigkeit: 9,3 Warp
- Maximum Warp: 9,8Warp für 12 Stunden

Hangar

Runabouts:
- 4 x Danube
Shuttles:
- 3 x Typ 6
- 3 x Typ 12
- 12 x Kobra Abfangjäger
Sonstig:
- 3 x Work Bees
- 1 x Typ 11 (Captain´s Yacht)
- 1 x Argo

Es sind 22 Stellplätze von 22 Stellplätzen belegt.

Sonstige Informationen:

Auf der Invincible wurden Holoemitter an allen Kritischen Orten Installiert sowie das MHN Model 3

USS Invincible

USS Invincible

Deckplan:

Deck A: Vordere Torpedolauncher
Deck B: Torpedolager, Torpedokontrolle
Deck C:  Hintere Torpedolauncher, Sensorenphalanx, Sensorenkontrolle
Deck D: Torpedolager, Torpedokontrolle

Deck 1:  Brücke, Lounge, Büro des Captain
Deck 2: Quartier des Captain, Büro & Quartier des 1. Offiziers, VIP Quartiere
Deck 3: Quartiere der Senioroffiziere, Offiziersquartiere, Gästequartiere
Deck 4: Offiziersquartiere, Junior Offiziersquartiere, Haupttransporterraum
Deck 5: Junior Offiziersquartiere, Phaserkontrollräume, Andockschleuse
Deck 6: Computerkern, Krankenstation, Quarantäneräume,Frachträume 1-3, Transposterraum
Deck 7: Warpkern Computerkern, Leichenhalle, Medizinische Labore,
Deck 8: Warpkern Hangar 1 Bug (oberes Level) Computerkern, Hangar 2 & 3Heck (oberes Level) Deuterium Tanks, Deuteriuminjektoren
Deck 9: Warpkern Hangar 1 Bug (unteres Level) Computerkern, Hangar 2 & 3Heck (unteres Level)
Deck 10: Warpkern, Sicherheitsbüro, Arrestzellen, Waffenkammer, Phaser Schießstand
Deck 11: Warpkern, Mannschaftsquartier,  Frachtraum 4,  Casino, Transporterraum
Deck 12: Warpkern, Mannschaftsquartier, Bibliothek, Holodeck, Sporthalle
Deck 13: Warpkern, Mannschaftsquartier, Holodeck, Transporterraum
Deck 14: Warpkern, Maschinenraum (oberes Level) Frachträume 5-7, Frachttransporterraum
Deck 15: Warpkern, Maschinenraum (unteres Level)Materie-Antimaterie-Reaktionskammer, Technische Unterstützung(Lebenserhaltung und Umweltkontrollen)
Deck 16: Warpkern, Umweltkontrollen, Primärer/Sekundärer Schildgenerator
Deck 17: Warpkern, Feldgenerator, Abfallsbeseitigungseinrichtungen
Deck 18: Warpkern, Antimaterieinjektor, Kontrollraum für den Traktorstahl
Deck 19: Warpkern, Deflektor, Antimaterietank, Deflektorsteuerung
Deck 20: Warpkern, Deflektor, Antimaterietank
Deck 21: Warpkern-Notausstoßluke, Deflektor

SD 090401.2386 – 090430.2386

In den Randgebieten der Föderation ging die Kriminalitätsrate nach der Stationierung von zusätzlichen Sicherheitskräften nicht, wie zuvor erwartet, um weitere 40% zurück, sondern nur um 13%. Ein Grund konnte bisher noch nicht ausgemacht werden, so dass der Abzug der zusätzlichen Sicherheitskräfte bis auf Weiteres verschoben wurde.
Zu dem geplanten innen- und außenpolitischen Projekt, welches für Toleranz und ein friedliches Miteinander stehen soll, gibt es erste Ideen. So wird es wohl darauf hinauslaufen, die neu begonnene Freundschaft zwischen Föderation und Romulanern darin zu bekräftigen, dass zukünftig Angehörige der Föderation und des Romulanischen Imperiums in den jeweils anderen Flotten bei wissenschaftlichen Missionen dienen werden, wie es zuvor auf DS9 nach der Besatzung Bajors mit Sternenflotte und der bajoranischen Miliz der Fall war. Wann das Projekt beginnt, steht noch nicht fest. Sollte das Projekt erfolgreich verlaufen, wird es auf andere Verbündete der Föderation erweitert werden.
Das Verhältnis zwischen den Ferengi und den Cardassianern hat sich weiter gespannt. Die Cardassianer erhoffen sich Hilfe von der Föderation. Eine Entscheidung der Regierung der Föderation dahingehend steht noch aus.
Die Überarbeitung der Verträge die Nutzung der Tarnvorrichtung seitens der Föderation wurde beendet. Eine Unterzeichnung aller Beteiligten wird in wenigen Wochen erwartet. Dann wird es der Föderation erlaubt sein, Tarntechnologie zu entwickeln, zu erwerben und auch einzusetzen. Die romulanische Regierung sieht dies als weiteren Schritt Richtung freundschaftlicher Beziehungen untereinander an.
Die beiden klingonischen Reiche haben sich gegenseitig den Krieg erklärt. Lediglich Q’uonoS soll von den Kämpfen aufgrund seines Sonderstatuses ausgenommen werden. Die Föderation bedauerte öffentlich, dass es soweit kommen musste, doch stellte sich im gleichen Atemzug auf die Seite des Klingonischen Reiches.

Der Erstkontakt mit dem Volk, welches sich selbst als “Sammler” bezeichnet, wurde von der USS Invincible erfolgreich durchgeführt. Dieses Volk sammelt Geschichten und gibt sie an andere Völker weiter. Sie betrachten Geschichten als das wertvollste Gut in ihrem Leben.

Es kam nach einer einjährigen Atempause wieder zu unglücklichen Kontakten mit Ferengipiraten. Die meisten von ihnen liefen für die Crews glimpflich ab.

SD 090301.2385 – 090331.2385

Nach der Stationierung von Sicherheitskräften in besonders kriminell auffallenden Gebieten ist die Anzahl der kriminellen Akte um etwa 39% zurückgegangen. Die Regierung erwartet für das nächste Jahr einen weiteren Rückgang um 40%. Der Präsident ließ verlauten, dass er so bald, wie es die Lage ermöglicht, einen Abzug der Sicherheitskräfte einleiten wird.
Innenpolitisch ist angedacht, ein Projekt zu starten, welches für Toleranz und ein friedliches Miteinander innerhalb der UFP als auch mit ihren Nachbarn stehen soll. Wie dieses aussehen soll, ist bisher nicht bekannt.
Das bajoranische Wurmloch wurde unter Beteiligung der bajoranischen Regierung wieder offiziell in Betrieb genommen. Wie zuvor angekündigt, ist der Verkehr lediglich Forschungsschiffen und Handelsschiffen gestattet. Sowohl die cardassianische Regierung als auch viele Vertreter von Regierungen des Gammaquadranten begrüßten diesen Schritt.
Auf Cardassia wurde eine neue Regierung gebildet, die einen freundschaftlichen Kurs bezüglich Bajors und der Föderation anstrebt. Die Föderation überprüft derzeit die Möglichkeiot, ihre letzte militärische Präsenz auf Cardassia Prime abzuziehen. Erste Konflikte gab es jedoch schon mit Vertretern der Ferengi. Die Cardassianer schließen Handelsbeziehungen mit diesem Volk aufgrund der jüngsten Erkenntnisse aus. Diese Erkenntnisse haben auch einen direkten Einfluss auf die Politik der Föderation. So ist mittlerweile bekannt geworden, dass die Ferengi die romulanischen Terroristen offiziell unterstützen und einen Umsturz im Romulanischen Imperium befürworten.
Die Föderation stellt sich offiziell auf Seiten der romulanischen Regierung. Die Verhandlungen führten zu einem ersten Ergebnis. So werden derzeit diverse Verträge überarbeitet, die der Föderation die Nutzung einer Tarnvorrichtung verbieten. Ergebnisse werden schon im nächsten Jahr erwartet. Der Friedensvertrag wurde höchstöffentlich auf der Erde unterzeichnet. Beide Regierungen ließen verlautbaren, dass zukünftig eine Freundschaft zwischen Föderation und Romulus aufgebaut werde.
Das klingonische Reich existiert offiziell nicht mehr. Es wurde zwischen den beiden verfeindeten Parteien, die einen Bürgerkrieg ausgelöst hatten, aufgeteilt. Q’onoS hat dabei einen ähnlichen Status inne, wie Berlin während des kalten Krieges. Nachfolgend eine Karte über die Ausdehnung der beiden Reiche – dem Klingonischen Reich, welches der Föderation eher neutral bis wohlgesinnt gegenübersteht und dem Klingonischen Imperium, welches der Föderation sehr feindlich gesinnt ist.
Der vulkanische Botschafter Surak ist unter großer Trauer seitens der Föderation und ihrer Verbündeten verstorben. Er wurde auf Vulkan im Kreise seiner Familie beigesetzt.

SD 090201.2385 – 090228.2385

Die angespannte interplanetarische Lage hat sich weder weiter ge- noch etwas entspannt. Auffallend viele kriminelle Aktivitäten wurden wie schon während des letzten Berichtes verzeichnet. Die Sternenflotte sah sich gezwungen, die Anzahl der Sicherheitskräfte in besonders angespannten Gebieten zu erhöhen, besonders in den Randgebieten der Föderation und auf ihren Außenposten.
Die Wahl des Vulkaniers T’Part Maru (Genaueres zur Person weiter unten) zum Föderationspräsidenten lässt Experten jedoch wieder aufatmen. Erste Schritte in Richtung Deeskalation der angespannten Lage wurden schon kurz nach seinem Amsteintritt eingeleitet. So wurde angeordnet, wie schon seit langem von vielen verlangt, das bajoranische Wurmloch mit HIlfe der Bajoraner wieder in Betrieb zu nehmen, um den Gammaquadranten weiter zu erforschen. Ziel ist es, Forschung und Handel zu fördern. Für militärische Zwecke bleibt das Wurmloch gesperrt. Den Bajoranern wurden Gespräche angeboten, um einen Beitritt des Planeten zur Föderation zu erreichen. Die Bajoraner begrüßten diesen Schritt und teilten ihr Interesse mit.
Die Verhandlungen mit den Romulanern wurden intensiviert. So ist zu erwarten, dass nicht nur ein Friedensabkommen, sondern ebenfalls Handelsbeziehungen erzielt werden können. Der neu gewählte Präsident ließ verlauten, dass eine freundschaftliche Beziehung fruchtbar für beide Seiten wären.
Verhandlungen mit den Klingonen sind ebenfalls geplant, wurden jedoch so lange auf Eis gelegt, bis die klingonische Innenpolitik sich wieder etwas beruhigt hätte.
Innenpolitisch ist noch keine klare Linie zu erkennen, doch in den nächsten Wochen werden auch da Ergebnisse erwartet. Klar ist, dass die Zeichen weiterhin auf Frieden deuten.

Das seit Jahren vermisste USS Hera konnte mit Hilfe der Romulaner in der RNZ gefunden werden, eine Bergung war jedoch nicht möglich. Die Crew wurde für tot erklärt, nachdem eine Suche nach ihnen ergebnislos verlief.

T’Part Maru
Name: T’Part Maru
Spezies: Vulkanier
Rang: Captain
Ausrichtung: liberal/pazifistisch/diplomatisch/zentralistisch(equalistisch)
Ziele:

  • Verbesserung der Innenpolitik
  • Rufaufbesserung in der Außenpolitik
  • Neue Verbündete finden
  • Neue Mitglieder finden
  • Wirtschaftlicher Ausbau aller Resourcen
  • Gleichwertigkeit aller Mitglieder unterstützen

Geschichte: T’Part ist ein anerkannter Wissenschaftler und Entdecker. Als Captain des Föderationsraumschiffes USS Washington versuchte er immer soviel Raum wie möglich zu erforschen, ohne dabei die Hoheitsgebiete anderer Spezies zu verletzen. Sollte es einmal zu Konfrontationen mit fremden Spezies gekommen sein, schaffte es T’Part immer eine friedliche Lösung zu finden. Er gilt daher als besonders friedfertig und diplomatisch.
Meinungen:
Cardassianische Union – Eine Beaufsichtigung der Cardassianer ist nur dann nötig wenn eine aggressive Regierung gewählt wird. Der Wiederaufbau soll binnen 5 Jahren abgeschlossen sein, damit die Cardassianische Union wieder eigenständig handeln kann.
Wurmloch – Der Nutzen des Wurmloches sollte verwendet werden um den Gamma-Quadranten weiter zu erforschen. Die Benutzung des Wurmloches sollten dabei allerdings nur Forschungs- und Handelsschiffen erlaubt sein.
Föderationsbeitritt von Bajor – Ein Beitritt seitens der Bajoraner ist zu begrüßen.
Romulanisches Imperium – Die Beziehungen müssen verbessert werden. Dazu sollten weitere Maßnahmen für den Frieden getroffen werden, sowie Handel getrieben werden.
Klingonisches Reich – Eine Verbesserung der Beziehungen sollte vorgenommen werden. Es ist eine Notwendigkeit das die Zusammenarbeit zwischen den Klingonen und der Föderation weiter gestärkt wird.

Das tapfere kleine Schiff – Teil 1

Der 1.6.2295 wird für Commander Xingh Thar ein großer Tag bleiben. An diesem Tag übernahm er sein erstes Kommando. Er hatte eine steile Karriere gemacht und war erst zwei Monate zuvor zum Commander befördert worden. Dabei hatte er eine solche Karriere gar nicht vor. Er war als Professor für kosmologische Physik an der Akademie der Sternenflotte sehr zufrieden. Doch bald erkannten seine Vorgesetzten sein Talent für Kommandoaufgaben und so wurde er als kommandierender Offizier für ein Kadettenschulschiff vorgeschlagen, um seine Kommandantenausbildung fertigzustellen. Die Akademie bekam gerade drei neue Wissenschaftsschiffe der vierten Serie von Schiffen der Oberth-Klasse. Eins davon war auf physikalische Forschung spezialisiert, die USS Hilbert. Diese sollte nun von Commander Thar befehligt werden. Dies tat er zwei Jahre lang, bis er auf eigenen Wunsch mit Kommandopatent zurück an seinen Schreibtisch versetzt wurde. Das Schiff wurde danach von LtCmdr. Turock Bingarsk übernommen, der ein Jahr später sein Kommandopatent bekam, aber zunächst als erster Offizier der USS Tempest diente, bevor er dieses Constitution-Klasse-Schiff übernahm.

Die Ausbildung von Commander Melohn O’Har ging nicht so reibungslos vonstatten. Bei der Untersuchung eines Asteroidenfeldes wurde durch ein defektes Steuerpult ein Impulsstoß initiiert, durch den das Schiff mit einem Asteroiden zusammenstieß. Zum Glück gab es keine Toten, aber einige Besatzungsmitglieder, inklusive des Captains, wurden schwer verletzt. Nachdem das Schiff wieder aus der Werft kam, wurde es vom ersten Offizier Lieutenant Commander Ramira Hernaz kommandiert, bis Commander O’Har wieder seinen Dienst aufnehmen konnte. LtCmdr. Hernaz, die schon seit der Indienststellung als erster Offizier diente, bekam daraufhin das Kommandopatent und wurde Commander von Starbase 326. Die förmliche Anklage gegen O’Har wegen des Unfalls wurde fallengelassen, da dieser einem technischer Defekt geschuldet wurde, der in der ganzen Serie der Oberth-Schiffe vorhanden war, aber bisher nicht entdeckt wurde. Die Konsolen wurden daraufhin ausgetauscht.

Die Ausbildung des Commanders wurde dadurch verzögert und er bekam das Patent erst nach drei Jahren. Bevor er jedoch ein anderes Schiff übernehmen konnte, wurde er bei einem Shuttleunfall so schwer verletzt, daß er dienstuntauglich wurde. Später berief ihn dann Adm. Kerrar als Berater in seinen Stab. Derweil wurde das Schiff von LtCmdr. John Hergerit übernommen, der mit seinem Kommandopatent als Kommandant auf ein Schwesternschiff der Hilbert wechselte, die USS Emmy Noether. Hierbei ist es interessant, daß David Hilbert ein Förderer von Emmy Noetherwar, die mit massiver Vorurteilen gegen Frauen in der Wissenschaft zu kämpfen hatte.

Von nun an wurde die USS Hilbert von der Academy in anderer Weise eingesetzt. Die immer älter werdende Flotte der Akademie machte es nötig, daß das Schiff nun auch Langsteckenmissionen fliegen mußte, um die Weiterbildung von Offizieren gewährleisten zu können. So wurde die Regelung eingeführt, daß ein Kommandant nach dem Bestehen der Kommandoprüfung und des Erhalts des Patents noch eine entsprechende Mission zu fliegen hatte. Danach würde das Schiff vom ersten Offizier übernommen, damit er seinerseits die Kommandoprüfung absolvieren kann. Zuerst bekam die gerade zum Commanderbeförderte Tholoni Tholan das Kommando, die damals als Nachfolger von Ramira Hernaz auf das Schiff kam. Sie bekam den Auftrag, den Egranus-Cluster zu kartographieren. Nach der Rückkehr wurde dann das Kommando an Cmdr. Herk Shurgh weitergegeben, der Untersuchungen entlang der tholianischen Grenze durchführte. LtCmdr. Skreek Kresh war als nächste an der Reihe. Sie untersuchte einen Teil der Xigonar-Ausdehnung. Diese Mission wurde dann unter ihrem ersten Offizier als Kommandanten, Cmdr. Sermon Raal, fortgesetzt.

Unter dem nächsten Kommandanten Cmdr. Pete Zimmerson-Smith wurde dann keine Forschungsmission mehr durchgeführt. Ursprünglich war eine solche geplant, aber sie scheiterte aufgrund von ständigen technischen Problemen. Erst durch eine grundlegende Überholung der Antriebeswurde das Schiff wieder einsatzbereit. Allerdings hatte Cpt. Zimmerson-Smith dort schon das Kommando der USS Renown, einer Excelsior-Klasse. Somit wurde das Schiff wiederum vom ersten Offizier LtCmdr. Relikar Tran übernommen, dem aber das Patent kurz nach Erhalt wegen einer Verurteilung wegen vorsätzlicher Körperverletzung wieder entzogen wurde. Seine Nachfolge trat diemal aber nicht der erste Offizier, sondern LtCmdr. Herrmann Schultz an, da LtCmdr. Himor Torill noch nicht als bereit für das Kommando galt. Allerdings bekam jetzt Cmdr. Torill ein Jahr später das Kommando, nachdem Cmdr. Schultz kurz vor der geplanten Langstreckenmission schwer erkrankte. Torill machte sein Patent und kartographierte danach eine Reihe von Emissionsnebeln in der Nähe des cardassianischen Raums.

Nach der Rückkehr übernahm LtCmdr. K’engh O’hl das Kommando. Allerdings währte das nur wenige Monate. Während eines Routinefluges wurde das Schiff von einer Subraumanomalie getroffen, die das ganze untere Modul irreparabel beschädigte. Es gelang, das Schiff aus eigener Kraft zurück zu Starbase 26 zu bringen, allerdings mußten O’hl, sein erster Offizier Lt. Sarm Mekang und ihre Crew auf andere Schiffe versetzt werden, um ihre Ausbildung zu beenden. Da die wissenschaftliche Ausrüstung des Schiffes komplett zerstört war und die Academy gerade zwei neue Forschungsschiffe bekommen hatte, wurde entschieden, daß das Flottenkommando ab nun die Kontrolle über das Schiff übernehmen sollte. Aber vorerst mußte das Schiff wieder instand gesetzt werden.

SD 090101.2385 – 090131.2385

Die Nachwirkungen der Machtübernahme der extremistischen Gruppe um Crice waren noch immer überall in der Föderation zu spüren. Nachdem es nicht nur zu kleineren Vorfällen an entfernten Außenposten gekommen war, sondern sogar ein Kampfschiff der Akira Klasse fast unter die Kontrolle von ehemaligen Sternenflottenoffizieren geriet, wurde eine Eilantrag im Föderationsrat eingebracht und ratifiziert. Eilantrag 59/90126/2385 besagt, dass alle Befehle von und an Offiziere der Sternenflotte durch den Rat der Föderation oder durch ihn bestimmte Personen bestätigt werden müssen. Zusatz 43 zu diesem Eilantrag listet alle Führungsoffiziere der Sternenflotte, die nicht in Verdacht stehen zu der Crice Gruppe zu gehören, als vom Rat der Sternenflotte bestimmte Personen zur Bestätigung von Befehlen auf. RAdm Bryce konnte nachgewiesen werden, dass er zu den Verrätern um die ehemalige Ministerin Crice gehörte. Er nahm sich das Leben, ehe er seiner Strafe zugeführt werden konnte.
Durch die angeschlagene Lage der Föderation und der Sternenflotte nahm die Anzahl krimineller Aktivitäten und innerplanetarischer Konflikte weiter zu. Während sich der Föderationsrat selbst durch die Abwesenheit der meisten exekutiven Posten als Handlungsunfähig erwies, standen viele der verbliebenen Führungsoffiziere bereit um diese Aufgaben zu übernehmen. Vor allem in den Randbereichen der Föderation, wie dem bajoranischen Sektor, dem cardassianischen Besatzungsgebiet oder den Gebieten in der Nähe der romulanischen neutralen Zone, taten die Offiziere der Sternenflotte ihren Dienst.
Der Rat der Föderation und die Mitgliedsplaneten bereitete sich auf die anstehenden Wahlen vor. Das Interesse an Wahlen war seit dem Beginn der Vereinten Föderation der Planeten nicht mehr so hoch, wie es jetzt ist. Die Zuschauerzahlen der über Subraum übertragenen Wahldebatten werden auf Rekordhöhen geschätzt. Umfragen auf den Kernplaneten der Föderation haben ergeben, dass etwa 96% der Erwachsenen sich über die Kandidaten informiert haben, oder planen es zu tun. Auf einigen Planeten an der Grenze der Föderation, vor allem im Grenzgebiet zum cardassianischen Besatzungsgebiet und dem klingonischen Reich sind diese Anteile sogar noch höher.
Der Wissenschaftsrat der Föderation hat eine erneute Stellungnahme zu der negativen Auswirkung von Warpantrieben auf Subraum herausgegeben und fordert den Föderationsrat auf ein Gesetz zu erlassen, dass nicht nur die Benutzung von veralteter und damit schädlicher Warp-Technologie innerhalb des Raumes der Föderation verbietet, sondern auch alle Schiffe mit einem solchen Antrieb festzusetzen und die dortigen Antriebssysteme “unschädlich” zu machen. Experten aus San Fransisco gehen nicht davon aus, dass der Föderationsrat vor den kommenden Neuwahlen handeln wird.

Ein Schiff der Larankhunt griff mehrere Föderationsschiffe und ein neutrales Flüchtlingsschiff im Orbit des Planeten Quirix an. Dabei wurde die USS Orinoko, ein Schiff der Prometheus-Klasse, von den überlegen Waffen der Agressoren zerstört. Aus bisher unbekannten Gründen hat das Schiff seitdem keine weiteren Schiffe der Föderation angegriffen und sich zu einem unbekannten Ort zurückgezogen. Die Larankhunt scheinen Planeten zu überfallen, auszubeuten und zu zerstören. Danach töten sie alle dort lebenden Personen, so, wie es auch vor 200 Jahren den Brigtaria erging.

Der Frieden mit den Cardassianern war kurzzeitig in Gefahr, als ein cardassianischer Terrorist die USS Dannor geentert und von der Föderation die Räumung von zehn cardassianischen Sektoren verlangte. Vor Umsetzung der Forderungen, zu denen die Föderation keineswegs und zu keiner Zeit bereit war, konnte die USS Dannor wurde im anschließenden Gefecht zerstört, wobei es jedoch nur sehr wenige Opfer zu verzeichnen gab, da ein Großteil der Crew vor der Zerstörung evakuiert werden konnte. Derzeitige Ermittlungsergebnisse, die mit Hilfe der cardassianischen Regierung getätigt werden konnten, weisen auf eine Beteiligung romulanischer Terrors hin.

Während eines diplomatischen Einsatzes des Föderationsschiffes USS Invincible auf Travia, wurden die Führungsoffiziere des Schiffes von den Ureinwohnern des Planeten, den Growath, und später den Napotalianern, Nachfahren von italienischen Kolonisten gefangen genommen. Beide Völker erheben vollen Anspruch auf den Planeten und verlangen die Ausweisung des jeweils anderen Volkes von Travia. Die Geiselnahme, die glücklicherweise ohne Opfer beendet werden konnte, war der Grund, warum die Föderation den diplomatischen Auftrag an die Romulaner abgab. Ein Verhandlungsergebnis ist noch nicht in Sicht.

Die Verhandlungen auf Qo’noS zwischen den beiden verfeindeten klingonischen Parteien sind ins Stocken geraten. Bisher konnte sich nicht auf eine Grenze der beiden zukünftigen klingonischen Reiche geeinigt werden. Dass es doch nicht zu einer Spaltung der Klingonen in zwei Reiche kommt, wird mittlerweile ausgeschlossen.

Untersuchungen zu den Übergriffen des Orion Syndikats sind bisher im Sande verlaufen.

DIe Suche nach der seit langem vermissten USS Daedalus wurde eingestellt. Alle an Bord befindlichen Crewmitglieder und Zivilisten wurden für Tot erklärt, das Schiff als verschollen eingestuft.

SD 081201.2384 – 081231.2384

Die Präsidentschaftswahlen der UFP rückten immer näher und im Zuge der Vorbereitungen wurden immer wieder von allen Seiten versuchte Wahlbetruge aufgedeckt. Die Ausrichter der Wahl und auch Beobachter gehen davon aus, dass die Wahlen, wenn sie weiter mit der Präzision durchgeführt werden, durchaus auch ohne Betrug ausgehen könnten.
Der Personalverlust innerhalb der Sternenflotte wurde weitestgehend wieder ausgeglichen. Im nächsten Jahr sollen doppelt so viele Kadetten an der Akademie zugelassen werden, wie sonst üblich, um den Verlust auch dauerhaft ausgleichen zu können, denn es wird davon ausgegangen, dass die aus der Reserve zurück in den aktiven Dienst berufenen Offiziere schon im nächsten Jahr wieder zurück in die Reserve entlassen werden sollen.
Einige Anhänger von Rondy Crice, darunter RAdm Bryce, versuchten sich an einem Sabotageakt bei Verhandlungen zwischen Romulanern, Ferengi, den beiden verfeindeten klingonischen Häusern und der Föderation. Glücklicherweise konnte die Zerstörung der Diplomatenschiffe verhindert und damit der Mord an den Diplomaten verhindert werden. RAdm Bryce starb bei den Übergriffen- Der GHD fand später heraus, dass die ehemalige Ministerin Crice nicht nur mit den romulanischen Terrors und damit den Ferengi und Breen zusammenarbeitete, sondern ihre Handlanger noch weitere Verbündete haben mussten. Der GHD steckt noch mitten in den Ermittlungen, wer die unbekannte Partei sein könnte.

Die beiden verfeindeteten Parteien des klingonischen Reiches sind in Verhandlungen um eine zukünftige Grenze getreten. Eine Spaltung des Reiches scheint laut Experten mittlerweile unumgänglich geworden zu sein. Beide Parteien baten die Föderation als Vermittler einzutreten. Um Qo’noS soll erst verhandelt werden, wenn die Grenzen der beiden zukünftigen klingonischen Reiche festgelegt worden sind. Beide Parteien erheben Anspruch auf den Planeten.

Der Föderation ist es gelungen, eher unfreiwillig Kontakt zu den romulanischen Traditionalisten und damit auch deren Verbündete, den Ferengi und den Breen aufzunehmen. Einige Terroristen, die im Auftrag der Kommandantin Li’ta unterwegs waren, haben die komplette Datenbank der Föderation gestohlen. Es wird befürchtet, dass darunter auch viele sensible Daten waren. Eine Auswertung des Schadens wird Mitte nächsten Jahres erwartet.

Auf Quirix, einem unabhängigen Planeten im Föderationsraum zwei Tagesreisen von Trill entfernt, konnte mit Hilfe der USS Lexington eine verheerende Katastrophe, dem Absturz eines riesigen Asteroiden, gerade noch verhindert werden. Es stellte sich heraus, dass dieser Asteroid Lebensformen, die sich Brigtaria nennen, beherbergte. Diese werden schon seit etwa 200 Jahren von einem Volk namens Larankhunt verfolgt. Genauere Untersuchungsergebnisse dieses Falls werden im nächsten Jahr erwartet.

Seit langer Zeit gab es nun Ende diesen Jahres wieder Übergriffe des Orion Syndikates auf Schiffe der Föderation. Die Gründe dafür werden zur Zeit noch untersucht.

Die USS Daedalus bleibt weiterhin vermisst.

SD 081101.2384 – 081131.2384

Die Krise innerhalb der Föderation ist noch immer nicht überstanden. Durch den Verlust vieler Führungsoffiziere wurden viele ranghohe Offiziere von der Akademie zurück zum aktiven Dienst berufen. Durch diesen Umstand wurde es sogar notwendig, Personal aus Strafkolonien an weniger kritische Stellen, zum Beispiel der Akademie, zu entsenden.
Die Präsidentschaftswahlen innerhalb der Föderation sind für Anfang nächsten Jahres angesetzt. Kritiker gehen schon jetzt von einem möglichen Wahlbetrug aus.

Eine Spaltung des klingonischen Reiches wird laut Expertenmeinungen immer wahrscheinlicher. So haben sich dieses Jahr beide Parteien dafür ausgesprochen, jeweils ein eigenes Reich zu bevorzugen, als weiterhin Verhandlungen mit dem jeweils als ehrlos bezeichnetem Gegner zu führen. Der Bürgerkrieg konnte jedoch nicht beendet werden – beide Parteien erheben Anspruch auf Qo’noS.

Auch dieses Jahr gelang es weder dem GHD noch dem Geheimdienst des Romulanischen Imperiums Kontakt zu den romulanischen Traditionalisten und somit auch den Breen und den Ferengi aufzunehmen. Die Anstrengungen wurden auf Befehl des Oberkommandos verdoppelt.
Die Tholianer sagten ihre Unterstützung zu. Auch die Xindi scheinen großes Interesse an einem Kontakt zu den von der romulanischen Regierung als Verräter bezeichneten Gruppierung zu hegen. Die Gründe hierfür sind bislang unklar.

Auch dieses Jahr gelang es den Suchtrupps der Föderation nicht, die USS Daedalus ausfindig zu machen.

Online Rollenspiele im Kreuzfeuer

Jetzt einmal ein Post in eigener Sache. Es wurde schon viel über Internetsperren geschrieben, es wurde viel über Killerspiele geschrieben. Es wird diskutiert, wie sinnvoll solche Sperren sind und wie groß der Einfluß von Egoshootern auf Jugendliche ist. Doch über eins wird selten geschrieben: Gleichmacherei. Da wird diskutiert, ob man die neuen Sperren gleich noch ausweiten kann. Prompt kommt so ein Schlaumeier auf die Idee, daß man doch gleich alle Online Rollenspiele sperren könnte. So albern es klingt, das hab ich gelesen. Die Ergüsse die aus dem bayerischen Innenministerium kommen, will ich gar nicht erst wiedergeben. Wenn ich hier so etwas schreiben würde, bekäme ich wohl ziemlich schnell Unterlassungsklagen an den Hals.

Wogegen sind also die Zensur-Politiker ? Scheinbar gegen das Böse, so hört man. Aber Rollenspiele ? Sicher, es gibt Spiele wie WoW, die fast süchtig machen können. Es gibt sicherlich auch Spiele, wo man das Blut spritzen sieht. Aber es scheint ja mittlerweile in politischen Kreisen chic, nur noch schwarz-weiß zu argumentieren. Also sind alle Internetbenutzer Raubkopierer, alle Autofahrer sind Raser und alle Rollenspieler sind Amokläufer. So ein gequirrlter Quark.

Man muß ja sagen, daß Star Trek Rollenspiele wie unseres die Inkarnation des Satans sind. Menschen, die Fan von einer Serie sind, die eine ideale Gesellschaft ohne Not und Krieg, ohne Geld und Hunger zeigt, die können ja nur schlecht sein. Wahrscheinlich hat da jemand Angst, daß wir auf die Idee kommen würden, so etwas im wirklichen Leben auch haben zu wollen. Das geht nun wirklich nicht, da würde man es sich ja mit fast jeder Lobby verscherzen, mit Ausnahme der Öko-Lobby wahrscheinlich.

Ich kenne dieses und andere Spiele in der Machart der SFO. Dort ist man eine Gemeinschaft, die sich hilft. Ich kenne Leute, die sich über das Spiel kennengelernt haben und jetzt verheiratet sind. Ich kenne Personen, die einen Mitspieler zu Hause aufgenommen haben, weil es am Studienort keine freien Wohnheimplätze gab. Mit vielen ehemaligen Spielern, die keine Zeit mehr haben, stehe ich immer noch in Kontakt. Einigen Spielern habe ich bei den Mathehausaufgaben geholfen, andere waren für mich da, wenn es mir schlecht ging. Jeder wird sofort in die Gruppe aufgenommen und fühlt sich nach kurzer Zeit als Teil eines Ganzen, immer ist es schade, wenn jemand geht. Wenn ich dann höre, daß jemand aus wahlstrategischen Gründen, ohne sich irgendwie mit der Materie beschäftigt zu haben, mit Dreck wirft, dann, genau dann will ich wirklich mal Amoklaufen. Da werden Gelder für soziale Projekte radikal weggestrichen und dann wird auch noch das neue und völlig harmlose Hobby verteufelt ? Ganz großes Kino !

Ich hoffe, daß das wieder mal nur heiße Luft war. Wissen kann man das allerdings nie. Aber manchmal kann man noch Hoffnung haben.